5–10-Minuten-Ideen, die wirklich machbar sind (auch mit Kind, Job & Chaos)
Aufräumen klingt oft nach einem extra To-do.
Etwas, das man macht, wenn Zeit übrig ist.
Die Realität:
Zeit bleibt nicht übrig. Ordnung muss dazwischen passen – oder sie passiert nicht.
Diese Mini-Routinen dauern maximal 10 Minuten.
Sie funktionieren auch dann, wenn:
Kinder um dich herum sind
dein Kopf voll ist
du eigentlich keine Lust hast
Nicht perfekt. Aber spürbar.
1. Die Eine-Fläche-Routine (5 Minuten)
Such dir eine einzige Fläche:
Küchentisch
Couchtisch
Kommode
Schreibtisch
Nicht den ganzen Raum. Nicht „wenn ich schon dabei bin“.
Alles, was dort liegt:
kommt zurück an seinen Platz
oder erstmal in eine Box / ein Körbchen
Die Fläche kurz frei wischen – fertig.
👉 Ein aufgeräumter Punkt beruhigt mehr als zehn halb fertige Ecken.
2. Die Chaos-Box (5 Minuten)
Jeder Haushalt braucht sie. Wirklich.
Eine Box, ein Korb, ein Behälter:
für alles, was gerade keinen festen Platz hat
ohne Sortieren
ohne Entscheiden
Regel:
unter der Woche: einfach rein
1× pro Woche: 10 Minuten ausleeren
👉 Chaos begrenzen statt bekämpfen.
3. Die Abend-Reset-Routine (7 Minuten)
Nicht aufräumen. Zurücksetzen.
Frag dich:
Was liegt hier nur wegen heute?
Was brauche ich morgen?
Was kann direkt weg?
Typische Mini-Tasks:
Tassen in die Küche
Jacken an den Haken
Rucksack oder Tasche für morgen vorbereiten
lose Dinge in Körbchen legen
Stopp nach 7 Minuten. Egal, wie es aussieht.
4. Die „Während-dessen“-Routine (5 Minuten)
Kein extra Zeitfenster – nur koppeln:
Kaffee läuft → Spülmaschine einräumen
Kind badet → Badoberfläche kurz freimachen
Telefonat → Schublade sortieren
Werbung im TV → Spielzeug in eine Kiste
👉 Dein Gehirn merkt kaum, dass du aufräumst.
5. Die 10-Dinge-Routine (3–5 Minuten)
Zähle nicht die Zeit. Zähle die Dinge.
10 Teile wegräumen
egal was
egal wo
Bonus mit Kind:
„Wer findet 10 Sachen, die weggeräumt werden können?“
6. Mini-Ordnung am Morgen (5 Minuten)
Bevor der Tag losgeht:
Betten grob glattziehen
Pyjamas weg
Fenster kurz auf
3 Dinge zurück an ihren Platz
Nicht für Ordnung.
Sondern für ein mentales Startsignal.
7. Die „Ich-bin-zu-müde“-Version (2 Minuten)
Für Endgegner-Tage:
Wähle eine Sache:
Müll raus
Spüle leer
Sofa frei
Nur eine.
Alles darüber ist Bonus.
Warum diese Routinen funktionieren
Nicht, weil sie perfekt sind.
Sondern weil sie:
kurz sind
unterbrechbar
keine Motivation brauchen
Und weil sie mit klaren Ablagen, Boxen und Körbchen arbeiten – statt mit Idealvorstellungen.
Die Produkte, die mir diese Mini-Routinen erleichtern
Keine Must-haves.
Nur Dinge, die mir helfen, Ordnung schneller zu halten – nicht schöner.
Körbchen & Boxen für den Alltag
Wichtig:
nicht zu hoch
gut greifbar
lieber mehrere kleine als eine große
Stoff- & Filzkörbe
Ideal für:
Sie verschwinden optisch, ohne dass man ständig sortieren muss.
Beschriftung (optional, aber extrem hilfreich)
Beschriftung ist kein Deko-Extra.
Sie spart Entscheidungen.
ein Wort pro Box
gut lesbar
lieber schlicht als verspielt
So legt man Dinge zurück, ohne nachzudenken.
Für die Beschriftung nutze ich meine Dymo oder wenn es optisch schöner werden soll meinen Plotter Cricut Joy.
Kleine Ordnungshilfen
flache Einsätze für Schubladen
Trennboxen
Behälter für Bad & Küche
Je klarer die Grenze, desto leichter das Aufräumen.
Mein Fazit
Ordnung entsteht nicht durch große Aufräumaktionen.
Sondern durch kleine Routinen – und Orte, an denen Dinge landen dürfen.
5 Minuten reichen.
Mitten im Alltag.
Mit Chaos.
Mit Kind.
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