Am Sonntag war ich mit asimplething.de beim Strundetalfest dabei: mit Acryl-Lesezeichen, vorbereiteten Plotts, Rakeln, Übertragungsfolie und sehr vielen, tollen Gesprächen.
Und ziemlich schnell wurde klar: Für viele Besucherinnen und Besucher war das Thema Plotten komplettes Neuland.
Einige blieben stehen, schauten auf die Lesezeichen und fragten erst einmal: „Was macht man hier eigentlich?“
Die Idee war schnell erklärt: Die Motive hatte ich vorher bereits mit dem Plotter aus Vinylfolie geschnitten und entgittert. Vor Ort konnten sich die Besucherinnen und Besucher ein Motiv aussuchen und es selbst mit Übertragungsfolie und Rakel auf ein Acryl-Lesezeichen aufbringen.



Also kein langer Technikkurs, kein komplizierter Einstieg. Sondern ausprobieren.
Und genau das hat erstaunlich gut funktioniert.
Kinder und Erwachsene standen am Tisch, rakelten ihre Motive fest, zogen vorsichtig die Übertragungsfolie ab und hatten wenige Minuten später ein fertiges Lesezeichen in der Hand.
Dabei entstanden viele Gespräche.
„Haben Sie die Motive auch selbst gemacht?“
„Was kann man mit so einem Plotter noch alles machen?“
„Ist das schwer?“
„Was würde man denn in einem Schnupperworkshop machen?“
Und auch die Frage, ob es nun „Plotten“ oder „Plottern“ heißt, lag öfter in der Luft. Ich habe an dem Tag niemanden korrigiert. 😉
Wichtiger war sowieso etwas anderes: Viele konnten sich unter einem Plotter vorher gar nichts vorstellen. Nach dem Lesezeichen hatten sie plötzlich eine Vorstellung davon.
Genau das fand ich an diesem Tag besonders schön.
Plotten wirkt von außen oft technischer, als es für den Einstieg sein muss. Man sieht Geräte, Folien, Software und viele einzelne Arbeitsschritte und denkt schnell: Das ist bestimmt kompliziert.
Wenn man aber einmal selbst ein Motiv aufbringt und ein fertiges Ergebnis in der Hand hält, wird das Ganze deutlich greifbarer.

Überhaupt war der Tag weniger ein klassischer Verkaufsstand und viel mehr ein ständiges Ausprobieren, Fragenstellen und Ins-Gespräch-Kommen.
Und genau das hat gut zu asimplething gepasst.
Denn mir geht es bei meinen Workshops nicht darum, möglichst viel Technik in möglichst kurzer Zeit zu erklären. Sondern darum, Plotten verständlich zu machen und den Einstieg so aufzubauen, dass man nicht nach zehn Minuten schon den Überblick verliert.
Das Strundetalfest war dafür ein ziemlich guter Ort. Viele Menschen kamen ohne jede Vorstellung davon, was Plotten überhaupt ist. Und einige gingen mit einem selbst gestalteten Lesezeichen nach Hause.
Falls du an meinem Stand warst und jetzt hier gelandet bist: Schön, dass du mich wiedergefunden hast.
Und jetzt interessiert mich: Wie hast du den Tag auf dem Strundetalfest erlebt?
Lass mir gerne einen Kommentar da und erzähl mir, was dir besonders gefallen hat. und ganz vielleicht sehen wir uns bald in einem meiner Workshops!
Ich freue mich auf Dich
Steffi
